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Paradontologie

Unser Spezialist für Parodontologie beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit der rechtzeitigen Erkennung und Behandlung von degenerativen und entzündlichen Erkrankungen am Zahnfleisch und Kieferknochen (Parodontitis & Parodontose).

Parodontose / Parodontitis Übersicht

Die Parodontose (in Fachkreisen Parodontitis genannt) ist eine Entzündung, die sich vom Zahnfleisch auf das Zahnbett und den Zahnhalteapparat ausbreitet und unbehandelt zu vorzeitigem Zahnverlust führen kann.

Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), die meist durch bakterielle Infektionen hervorgerufen werden, können sich auf den Kieferknochen und den Zahnhalteapparat ausbreiten. In diesem Fall spricht man von Parodontitis, die unbehandelt nicht nur Schmerzen verursacht, sondern auch zum Zahnverlust führen kann, weil das Stützgewebe angegriffen wird.
Da Zahnfleischentzündungen zu den häufigsten Infektionskrankheiten gehören, ist es nicht verwunderlich, dass in der Gruppe der 35- bis 44-jährigen ca. 20% und bei den 65- bis 74-jährigen sogar ca. 40% von einer schwereren, behandlungsbedürftigen Parodontalerkrankung im Bereich mindestens eines Zahns betroffen sind.
Parodontitis verläuft meist über lange Zeit unauffällig und wird oft erst im höheren Alter erkannt. Sie tritt vor allem an den Unter- und Oberkieferfrontzähnen und den ersten Backenzähnen auf.

Rötungen und Schwellungen des Zahnfleisches sowie Zahnfleischbluten sind Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung und Vorboten der Parodontitis. Häufig registrieren betroffene Personen einen veränderten, zum Teil etwas süsslichen Mundgeruch, der oft ein Indiz für eine bakterielle Infektion ist. Im späteren Verlauf treten auch Schmerzen auf. In anderen Fällen werden Parodontitis-Symptome erst bei einer zahnärztlichen Untersuchung erkannt.
Ungenügende Mundhygiene und mangelnde Zahnpflege sind die häufigsten Ursachen für Parodontitis. Bakterien auf der Zahnoberfläche können so unter das Zahnfleisch und nach und nach bis zur Zahnwurzel vordringen, wo sie durch die normale tägliche Zahnpflege auch nicht mehr erreicht werden können. Die daraus resultierenden Entzündungsprozesse können bewirken, dass sich der Kieferknochen, der den Zahn umgibt, zurückbildet und Zahnfleischtaschen entstehen. In der Folge lockern sich die Zähne und wenn keine Therapie eingeleitet wird, können Zähne komplett ausfallen.
Weitere Ursachen für Parodontitis sind mechanische Reize (z.B. schlecht sitzender Zahnersatz und Kaufunktionsstörungen) und der Einfluss anderer Krankheiten (z.B. Diabetes mellitus, AIDS, Stoffwechselstörungen, Morbus Crohn). Zudem steigert Rauchen nachweislich das Risiko für die Entstehung einer Parodontitis.

Bei der Behandlung einer Parodontitis werden vom Zahnarzt zuerst alle weichen und harten Zahnbeläge (Plaque) entfernt. In einem zweiten Schritt werden vorhandene Zahnfleischtaschen gespült und gereinigt. Gerade bei fortgeschrittener Parodontitis sind Taschen mit einer Tiefe von mehr als fünf Millimeter vorhanden, die möglicherweise operativ entfernt werden müssen. Da diese Schritte unter örtlicher Betäubung stattfinden, sind keine Schmerzen bei der Behandlung zu erwarten.
Wenn der Zahnarzt bei einer Parodontitis zu spät aufgesucht wird, droht der Zahnverlust. In diesem Fall können nach der Behandlung der Entzündung und einem allfälligen zusätzlichen Knochenaufbau Implantate verwendet werden, um entstandene Zahnlücken zu schliessen.
In der Nachbehandlung einer Parodontitis verhindern Antibiotika und desinfizierende Mundspülungen eine erneute Infektion des Gewebes und des Kieferknochens. Zudem ist die regelmässige und sorgfältige Zahnpflege durch den Patienten ein wesentlicher Beitrag, um eine Wiedererkrankung zu vermeiden.

Der beste Schutz vor Parodontitis (Parodontose) und dem damit potentiellen Zahnverlust bietet eine gute Mundhygiene. Dazu gehört die eigenständige Zahnpflege zu Hause, aber auch das regelmäßige Entfernen von Zahnstein im Rahmen der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt. So lange keine Zahnbeläge (Plaque) gebildet werden, ist das Risiko für Zahnfleischentzündungen und einer daraus resultierenden Parodontitis sehr gering.
Auch das Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit für Zahnfleischerkrankungen und sollte daher möglichst aufgegeben werden.

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Vorteile einer parodontologischen Behandlung

  • Vermeidung von Zahnverlust durch entzündliche Infektionen des Zahnhalteapparats
  • Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen
  • Wiederherstellung von Schäden am Zahnfleisch, am Kieferknochen und an der Schleimhaut
  • Herstellung einer gesunden Mundhygiene, die das Risiko von zukünftige Erkrankungen durch bakterielle Entzündungsprozesse reduziert 
  • Die langjährige Erfahrung unseres Spezialisten und der Einsatz modernster Technologien (z.B. hochauflösende digitale 3D-Röntgendiagnostik) hilft dabei, Anzeichen einer Parodontitis frühzeitig zu erkennen und Gegenmassnahmen einzuleiten.

Zahnfleischentzündungen können sich über längere Zeit auf andere Bereiche des Gebisses ausbreiten und den Zahnhalteapparat nachhaltig schädigen. Die Früherkennung und rechtzeitige, bedarfsgerechte Behandlung von solchen Parodontopathien stehen daher im Zentrum meiner Aufmerksamkeit.

Dr. med. Roger Folberth M.Sc.

Spezialist für Implantologie & Parodontologie

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Bildquelle: synMedico infoskop

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